Presseberichte

„Bock auf Lok“ übertrifft Erwartungen Fahrt mit historischer Eisenbahn zur Produkteinführung lässt keine Wünsche offen / Bockbier ab heute in Seesen erhältlich

Zügig, im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend, und von einer fantastischen Stimmung geprägt. “So beschreibt Gerd Jung, Bandleader der Seesener Skiffle-Band „Quasimodo-Knöterich“, die Fahrt mit dem „Altenauer-Express“ von Vienenburg nach Braunschweig, die unter dem Motto „Bock auf Lok“ anlässlich der Markteinführung des neuen naturtrüben Bockbieres „Harzer Naturherbst“ der Altenauer Brauerei am vergangenen Wochenende veranstaltet wurde.

In Kooperation mit dem Eisenbahn Museum Vienenburg (VEV), der Bäckerinnung Salzgitter-Goslar, dem Klosterhotel Wöltingerode und der Seesener Tageszeitung „Beobachter“ organisierte die Brauerei diese recht ungewöhnliche Marketingaktion und es darf schon jetzt davon ausgegangen werden, dass der Premiere weitere Fahrten folgen dürften. Mit einem historischen Zug fuhren dabei weit über 100 Teilnehmer von Vienenburg zum Braunschweiger Hauptbahnhof. Auf der Fahrt und auf dem Braunschweiger Bahnhof durften sich die Gäste nicht nur musikalisch von Quasimodo-Knöterich unterhalten lassen, sondern sie durften natürlich auch den frischgebrauten Harzer Naturherbst genießen. Der schmeckte den Teilnehmern offenbar so gut, dass am Ende alle drei großen Fässer bis auf den letzten Tropfen leergezapft waren. Eine Nachfrage, die selbst den erfahrenen Brauerei-Geschäftsführer Markus Grüsser überraschte.

Neben dem Bockbier wurden die Fahrgäste des Altenauer-Express mit allerlei weiteren Leckereien versorgt. Während die Küchenmannschaft des Klosterhotel Wöltingerode Burgunderbratenbrötchen und Kartoffelsuppe servierten, verteilte die Bäckerinnung Goslar-Salzgitter mit Obermeister Fritz Raffert und Bäckermeister Bernd Klingebiel köstliche Treberbrötchen, deren Zutatenliste unter anderem den Sudrest vom Bockbier enthält. Dazu reichten Raffert und Klingebile noch Butter und Schmalz im Glas.

Auf dem Bahnhof in Braunschweig angekommen war der Altenauer-Express natürlich der absolute Hingucker. Schnell verlegten die Skiffle-Veteranen ihre musikalischen Aktivitäten auf den Bahnsteig und die Fahrgäste kamen ebenfalls aus dem Zug. Auf der Rückfahrt erreichte die Stimmung im Altenauer Express schließlich ihren Höhepunkt. Eine Polonaise durch den gesamten Zug, zeigte eindrücklich wie das Stimmungsbarometer nach oben schnellte.

Zurück in Vienenburg blickte man in ausschließlich zufriedene Gesichter. Für den Heimweg bekamen die über 100 Teilnehmer noch ein Treberbrot und eine Flasche „Harzer Naturherbst“ aus der Bügelflasche eingepackt. Wer das neueste Produkt der Altenauer Brauerei einmal selber kosten mag, der hat ab morgigen Mittwoch, 23. September, 13 Uhr dazu die Gelegenheit.

In Seesen wird der „Harzer Naturherbst“ zunächst exklusiv vom Edeka-Center von Klaus Berghöfer verkauft. Berghöfer war selbst Teilnehmer der spritzigen Zugfahrt und orderte eine Lieferung der köstlichen Bockbierspezialität bereits während der Veranstaltung am vergangenen Wochenende.

Maximillian Strache, Seesener Beobachter 22.09.15

 

Quasi 40 Das Jubiläum: Schon wieder gab es beim Seesener Kulturforum einen Bühnen-Marathon: Die Seesener Kultband „Quasimodo Knöterich“ feierte ihr 40-jähriges Jubiläum auf der Aula-Bühne und – so hatte man den Eindruck – ganz Seesen war gekommen. In der Mischung verschiedener aktueller und historischer Bandformationen mit der „Jazzpolizei-Berlin“ und „PER CASO“ wurde ein begeisternder Kessel Buntes auf der Bühne gewaschen, wobei sich das skifflige Waschbrett rhythmisch einwusch.
Quasi 40

Die Berliner Jazzpolizei heizt bereits vor Beginn im Foyer mit „Ain´t She Sweet“ und dem „grünen Kaktus“ ein und zieht dann das Publikum Richtung Bühne. Der „Basin Street Blues“ ist der angemessene Verweis auf den New Orleans Jazz. Die drei überdrehten Polizisten mit Trompete, Sousaphon und Banjo geben ein Motto des Abends des Abends vor: nur nichts zu ernsthaft einbringen!

Zu einem Jubiläum gehört die Laudatio.Walter Kien als Kulturforums-Vorsitzender kramt in Erinnerungen und spricht Glückwünsche aus: „Die Quasis haben in vier Jahrzehnten ein musikalisches Markenzeichen entwickelt.“

Danach kommen die Knöteriche (Volker, Andreas, Thomas, Gerd, Ingo und Eberhard) zu Wort und Musik, aber es ist schwer an dieser Stelle, alle Facetten darzustellen, denn 40 Jahre passen nicht in ein paar Zeitungszeilen. Irish Folk, wie man ihn in den letzten Dezennien von der Band kennt, setzt den Start der großen Retrospektive: „Let Him Go“ und “Good People“. Die große Familie im Saal hat sich längst rhythmisch klatschend eingebracht. Die „Lambretta“ auf dem Weg zu Ebbys (!) Vetter gibt Chancen zum Mitsingen. Man sollte die Kinder einer Familie nicht gegeneinander abwiegen, aber Eberhards wandlungs- und anpassungsfähiger Gesang, wie auch sein Gitarrespiel seien hier besonders anzumerken.

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An der Bühnentheke haben sich inzwischen drei Gäste eingefunden. Mit diesen, Wolfgang, Uwe und Heiri, werden die alten, sprich jungen Tage der Knöteriche als Skiffle Group reanimiert. Gerd kommentiert den Weg zurück „zu den Anfängen mit primitiven Melodien und sinnfreien Texten“. Das Lied „Der Dackel“ erzählt dann auch „vom tragischen Abgang des Vierbeiners“ Heinz-Bernhard. „Heute hier, morgen dort“ bringt Hannes Wader auf die Bühne, wenig später ist es Johnny Cash, in dessem Sinne „Sea of Heartbreak“ revivaled wird.

Erneut greift das „Trio Infernale“ der Berliner Jazzpolizei ein. Glenn Millers „Chattanooga Choo Choo“ wird zum „Sonderzug nach Seesen“. Einzigartig ist die auf „Polizei-Megaphon“ in Quiektönen produzierte Moritat um „Meckie Messer“. Nach der Pause besingt Thomas die Fidschi-Inseln und Feigenblätter. Das sind Text und Musik der 1920er Jahre, ehe mit der deutsch-italienischen Formation „PER CASO“ ein Teil der Seesener Musikszene der frühen 90er Jahre exclusiv für den Jubiläumsabend durch Rolf, Katrin, Bruno, Ingo und Hairi wiedererweckt wird. „Mama Maria“ und „Volare“ (Highlights der End-Fünfziger Jahre), jene Ohrwürmer können sogar die nicht italienisch gebildeten Fans im Saal mitsingen. Danach erlebt das Publikum beim Seesener Kulturforum wieder die aktuellen Quasimodo-Knöteriche mit Irish Folk.

Die Uhr rückt Richtung Mitternacht, vorher aber erkämpft das begeisterte Publikum Zugaben. Schließlich stehen alle Musiker des Abends zu gemeinsamer „Session“ auf der Bühne. Dementsprechend vielfältig ist hier noch einmal das Programm: deutsch, deutsch-italienisch, englisch und boarisch: „Ich will wieder hoam!“ Aber das will eigentlich keiner im Saal. Irgendwer behauptet „Da stehen jetzt 1000 Jahre auf der Bühne.“ Ein neunstimmiger Abgesang, sehr schön (!) a capella vorgetragen, setzt den unwidersprüchlich letzten Punkt zu einem erfrischend lockeren Erinnerungsabend. „Lagerfeuer“ wird noch von der ersten Reihen lautstark gefordert. Vielleicht gibt es das ja dann in zehn Jahren zum Fünfzigsten.

Und dafür haben sie nun 40 Jahre lang geprobt und probiert: Musik, Texte und Bier (ohne Kühlschrank)! Und es wird weiter gehen, das ist auch gut so. Wir freuen uns drauf – und die ganze große Fan-Familie auch.

Joachim Frassl / Kulturforum Seesen & Seesener Beobachter im November 2014

Quasi 40

Die Quasi's in Anne's Bauerncafé:

Stimmung bei Irish Night in Nauen wieder bestens / Band präsentierte sich in toller Spiellaune. Hermann Fricke weiß wie man die Hütte voll bekommt. Dies hat er am Sonnabend erneut bewiesen, als die Skiffle-Band Quasiomodo Knöterich den Kuhstall in Annes Bauerncafé zum bereits elften Mal zum Beben brachten.

Die Seesener Kultformation bescherte dem zahlreich erschienen Publikum bei der Irish Night beste Unterhaltung und unterstrich mit ihrem Auftritt zum wiederholten Mal warum sich die Band um Frontman und Sänger Gerd Jung schon seit über 25 Jahren behaupten kann. Die Knöteriche präsentierten sich den begeisterten Zuhörern in bester Spiellaune und nahmen sie mit auf eine wunderbare musikalische Reise. Neben klassischen irischen Songs fehlten auch nicht Evergreens wie beispielsweise „Long Black Veil“ von den Rolling Stones. Abgerundet wurde der Abend mit irischem Bier, kleinen Snacks und einem tadellosen Service. Diese Veranstaltung funktioniert einfach immer.

Maximillian Strache, Seesener Beobachter 10.02.14

Annes Bauercafe 2014